Mittwoch, 09. Mai 2018
Europas Geburtstag: Pressemitteilung zum 09. Mai
Europa-Union Vorsitzende Sabine Steppat zum Europatag: „Wir Bürger wollen, dass es in der EU vorangeht“

„Europa wird bei uns vor Ort gebaut und jeder einzelne kann mitmachen“, sagt Sabine Steppat, Landesvorsitzende der Europa-Union Hamburg zum Europatag. „Mit unseren Städtepartnerschaften, Schüleraustauschen, aber auch durch unsere Entdeckungsfreude im Urlaub tragen wir alle ein Stück dazu bei, dass Europa zusammenwächst und wir uns mehr und mehr als europäische Bürgerinnen und Bürger fühlen. Wie dringend nötig der zwischenmenschliche und kulturelle Kit für den Fortbestand der europäischen Idee ist, haben die Erfolge antieuropäischer Kräfte bei vielen Wahlen in der EU und in Deutschland im letzten Jahr nur zu deutlich gezeigt.“

„Wir wollen das nicht hinnehmen und setzen uns umso stärker für ein geeintes, freiheitliches und demokratisches Europa ein“, so die Landesvorsitzende. „Die Europa-Union Hamburg bringt seit Jahrzehnten europäische Themen und Angebote zu den Menschen in Hamburg und macht mit ihren Aktionen und Initiativen Europa vor Ort erlebbar. Aktuell z. B. durch die traditionelle Europawoche, bei dessen Organisation wir die Senatskanzlei Hamburg unterstützen und mit öffentlichen Veranstaltungen unseren eigenen Beitrag für ein europäisches Bewusstsein in der Stadt leisten. Auch unsere neue Veranstaltungsreihe „Europa lesen. Hamburger Autorengespräche“ (Nächste Ausgabe am 19. Juni 2018 mit der FAZ-Korrespondentin Michaela Wiegel und ihrem Buch „Emmanuel Macron: Ein Visionär für Europa. Eine Herausforderung für Deutschland“) bietet interessierten Bürgern einen (weiteren) Zugang zu europäischen Themen.

Doch bei allem Engagement von Seiten der Bürgerinnen und Bürger brauche es auch beherzte Politiker, die die Europäische Union zukunftssicher machen. „Mein Wunsch zum Europatag ist es deshalb, dass die neue Bundesregierung endlich konkrete Vorschläge zur Reform der EU macht“, so Sabine Steppat. „Deutschland hat seine europäischen Partner, allen voran den bekennenden Europäer Emmanuel Macron, lange genug warten lassen. Um künftig gemeinsame innen- und außenpolitische Herausforderungen lösen zu können, muss sich die Europäische Union weiterentwickeln. Deutschland darf sich dabei nicht länger aus der Verantwortung stehlen.“


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