Europa und die Umwelt: Landwirtschaft und Umweltschutz auf (k)einem grünen Zweig?

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU und der Grüne Deal

Die bisherige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union steht immer wieder in der Kritik, sie sei nicht ausreichend im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens und des Erreichens der EU-Klimaziele ausgestaltet. Die erhöhten Mittel für die GAP im Rahmen des EU-Budgets 2021 bis 2027 sollen daher neben dem Wiederaufbau nach der Corona-Krise der Umsetzung des europäischen Grünen Deals dienen.

Den Kern bilden dabei die neue Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ sowie die Biodiversitätsstrategie. Hier hat die Europäische Kommission hohe Ziele gesetzt: so sollen bis 2030 50% weniger Pflanzenschutzmittel und Antibiotika eingesetzt werden, auf mindestens 25% der landwirtschaftlichen Fläche soll Ökolandbau betrieben werden.

Ist das Erreichen der Ziele bis 2030 realistisch und kann so der Umbruch in eine nachhaltige Landwirtschaft gelingen? Wie können die verschiedenen Herausforderungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz insbesondere angesichts der Folgen der Corona-Krise angegangen werden?

Es diskutieren:

Jan-Hendrik Langeloh, Inhaber und Geschäftsführer Milchhof Reitbrook GbR Hamburg

Martin Lüdeke, Präsident des Bauernverbands Hamburg e. V.

Anja Boudon, Abteilungsleitung Agrarwirtschaft, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

Robert Gampfer, Politischer Referent der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, zuständig für Klima, Umwelt, Energie, Landwirtschaft und maritime Politik, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Moderation: Dr. Tanja Busse, Journalistin und Autorin

Eine Kooperationsveranstaltung des europe direct Info-Points Europa und der Europa-Union Hamburg e. V. mit dem Bauernverband Hamburg e. V.