EUD-Präsidiumsmitglied Lars Becker zu Spitzenkandidaten und transnationalen Listen

Ist das Spitzenkandidaten-Prinzip für sich alleine ein Fortschritt oder nur in Kombination mit transnationale Listen? Über diese Frage führten EUD-Präsidiumsmitglied Lars Becker und Manuel Müller, Autor des Blogs „Der (europäische) Föderalist“, ein Streitgespräch. Lars Becker spricht sich für eine Paketlösung aus, bei der Spitzenkandidaten und transnationale Listen zusammen festgeschrieben werden. Das Spitzenkandidaten-Prinzip alleine begünstige einseitig die größte Fraktion im Europäischen Parlament. Manuel Müller sieht für solche Paketlösungen derzeit keine Chancen und befürchtet, dass eine Abkehr vom Spitzenkandidaten-Prinzip dem Europaparlament als Scheitern ausgelegt werde. Seiner Meinung würden der Europäische Rat und die EU-Kommission dadurch die Zügel der Kommissionswahl noch fester in der Hand halten als zuvor.

EUD-Präsidiumsmitglied Lars Becker. Foto: Björn Horn

Lesen Sie das Streitgespräch zwischen Lars Becker und Manuel Müller auf dem Blog „Der (europäische) Föderalist“. Bei den Positionen der beiden Diskutanten handelt es sich um ihre persönliche Meinung.