Europa - Probleme, Herausforderungen und Visionen

Exklusiver Vortrag mit Jürgen Klimke, MdB, in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein am Donnerstag, den 27. Oktober 2016

Foto (v.l.n.r.): Jürgen Klimpke, MdB, Peter Griep, Deutsche Bundesbank und Susanne Freier-Raschen, Europa-Professionell

In den Räumlichkeiten der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg organisierte Europa-Professionell am Donnerstag, den 27.10.2016, einen exklusiven Vortrag zum Thema „Europa – Probleme, Herausforderungen und Visionen“. Rund 50 interessierte BürgerInnen erschienen zu der Veranstaltung, bei welcher Jürgen Klimke, MdB, als Hauptsprecher fungierte.

Begrüßt wurden die Gäste persönlich von Peter Griep, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Herr Griep wies auf die Durchschlagskraft der EZB hin und betonte, dass die Europäische Union auch in anderen Bereichen, wie z.B. in der Fiskal- und Handelspolitik, auf starke und stabile Institutionen angewiesen ist. 

Auch Susanne Freier-Raschen, Sprecherin von Europa-Professionell Hamburg, begrüßte die Anwesenden mit einem kurzen Grußwort. Frau Freier-Raschen skizzierte dabei drei mögliche Szenarien für das Europa der Zukunft: die Vereinigten Staaten von Europa, das Europa der Vaterländer oder das Europa der zwei Geschwindigkeiten. Am wünschenswertesten sei die letztere Variante, die einen fortschreitenden, flexiblen Integrationsprozess erlaube.

Auf die Begrüßungsworte folgte die Hauptrede von Jürgen Klimke. Herr Klimke wies auf die großen, aktuellen Probleme der Europäischen Union hin. Dazu gehören sowohl die schwierige Wirtschaftssituation, als auch die Flüchtlingsproblematik. Zudem stellen der wachsende Rechtspopulismus in den Mitgliedsstaaten und die Entscheidung der britischen Bevölkerung, die europäische Gemeinschaft zu verlassen (der sogenannte BREXIT), die Europäische Union vor großen Herausforderungen. Um diese Krisen zu bewältigen, bedürfe es laut Klimke einem geeinten Europa, das im Konsens Lösungen findet. Dabei müssten auch Überlegungen angestellt werden, wie zukünftig die Kompetenzverteilung bei der Entscheidungsfindung auf europäischer, nationaler und regionaler Ebenen regelt werden könne. Das jüngste Debakel beim CETA-Freihandelsabkommen durch das Nein der belgischen Region Walloniens hätte diese Notwendigkeit klar zum Ausdruck gebracht. Insgesamt sei die Europäische Union aber ein einzigartiges Erfolgsprojekt, welchses Frieden, Freiheit und Wohlstand auch weiterhin für die europäischen BürgerInnen garantiere.

Im Anschluss an den Vortrag folgte eine äußerst lebendige Diskussion zu unterschiedlichen Themen rund um Europa, die auch während des anschließenden Empfangs fortgesetzt wurde.

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