Europe united – zwischen Nationalstolz, Heimat und Identität

Sind wir noch Deutsche oder doch schon Europäer*innen?

Der ASta der Universität Hamburg und die Europa-Union Hamburg laden herzlich ein, darüber und ähnliche Fragen zu diskutieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begriffe wie „Heimat“ („Heimatministerium“) und nationale Ausrichtungen („America First“) sind wieder im politischen Diskurs angekommen. Daneben existieren speziell in Europa schon Jahrzehnte andauernde Unabhängigkeitsbestrebungen („Wallonien“/„Katalonien“).

Aber wie weit decken sich solche Anschauungen und Absichten noch mit der Idee eines vereinten Europas? Inwiefern können überhaupt der Nationalstolz und die europäische Identität parallel existieren? Auf dieser Grundlage soll diskutiert werden, wie eine europäische Politik aussehen sollte, die einerseits eine kollektive Identität vermittelt, aber andererseits auch verschiedene Ebenen von Heimat respektiert und pflegt.

Werden Europäer*innen jemals die EU als ihre Heimat ansehen oder verbleiben wir in unserem Denkmuster im Cluster der Nationalstaaten? Gibt es eine explizite Identität der Europäischen Union und inwieweit kann sich diese herausbilden?

Darüber möchten wir diskutieren:

11. Juni 2019, 18:00 bis 20:00 Uhr

Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5, S029 im AStA Trakt

mit folgenden Gästen:

Dr. Maren Hofius, Universität Hamburg, Forschungsschwerpunkt: Bedeutung und Realisierung von Gemeinschaft, Identität, Ordnung, Grenzen und Narrativen im globalen Raum

Manuel Gath, Autor des Manifests „Eine europäische Identität?“ des Projektnetzwerks „Alternative Europa!“

Christoph Almering, Geschäftsführer EUREGIO

Thomas Hetzer, Leiter des Förderreferats "Außerschulischer Jugendaustausch", Deutsch-Polnisches Jugendwerk

Moderation: Annette Riedel, Deutschlandradio

 

Anmeldungen bitte unter: anmeldung(at)europa-union-hamburg.de

Wir freuen uns auf Sie!