Die Online-Plattform soll „Kern, Motor, das Schwungrad der gesamten Konferenz“ (Guy Verhofstadt) sein. In Ausprägung der Idee des „Bottom-Up-Ansatzes“ der gesamten Konferenz sollen auf ihr die Ideen der Bürger*innen zur Ausgestaltung der Zukunft der EU gesammelt werden. 

Die Plattform bietet neun Grundkategorien wie „Demokratie in Europa“, „Digitaler Wandel“, „Gesundheit“ und „Migration“. Alternativ können die Bürger*innen aber auch Kommentare unter der Kategorie „Weitere Ideen“ veröffentlichen und somit eigene Impulse setzen. Sie ist in allen 24 offiziellen EU-Sprachen verfügbar und Sprachbarrieren sollen über ein eigenes Übersetzungstool abgebaut werden, da die Kommentare automatisiert in die jeweils gewünschte Sprache übersetzt werden können.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass die Nutzer*innen der Plattform die Ideen anderer Nutzer*innen unterstützen, um die für sinnvoll erachteten zu filtern und somit populäre Ideen für zukünftige Phasen der Konferenz hervorzuheben.

Außerdem können über die Online-Plattform Interessen in Form der Ausrichtung von Veranstaltungen gebündelt werden. Organisationen und engagierte Bürger*innen können über die Plattform Veranstaltungen organisieren und diese somit Teil der Konferenz werden lassen.

Für diejenigen Bürger*innen, die sich über die Entscheidungsfindung zur Zukunft Europas inspirieren wollen und in den Austausch treten möchtet, bietet die Plattform eine interaktive Karte mit anstehenden und bereits stattgefundenen Veranstaltungen. Des Weiteren findet sich auf der Homepage der Konferenz eine Anleitung und einen Leitfaden zur Erstellung der Veranstaltungen.

 

https://futureu.europa.eu